GIFTPFLANZEN-Leidenschaft

Eisenhut - Die giftigste Pflanze Europas


Giftpflanzen

Noch nie hat eine Giftpflanze einen Menschen angegriffen!


Im November 2004 hatte ich als Leiter des Botanischen Sondergartens in Wandsbek die Idee der Wahl der "Giftpflanze des Jahres“.

Diese Aktion unterscheidet sich von der Vielzahl an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, die jährlich als "Natur des Jahres" ausgerufen werden, darin, dass die Pflanzen nicht unbedingt in ihrer Existenz gefährdet sind. Pflanzen mit einer giftigen Wirkung auf Menschen und Tiere werden in vielen Gärten und Wohnungen als Zierpflanzen kultiviert, ohne Kenntnis der besonderen Eigenschaften.

Jede Person kann Pflanzen vorschlagen und sich an der Abstimmung beteiligen.


Im November 2004 hatte ich als Leiter des Botanischen Sondergartens in Wandsbek die Idee der Wahl der "Giftpflanze des Jahres“.

Diese Aktion unterscheidet sich von der Vielzahl an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen, die jährlich als "Natur des Jahres" ausgerufen werden, darin, dass die Pflanzen nicht unbedingt in ihrer Existenz gefährdet sind. Pflanzen mit einer giftigen Wirkung auf Menschen und Tiere werden in vielen Gärten und Wohnungen als Zierpflanzen kultiviert, ohne Kenntnis der besonderen Eigenschaften.

Jede Person kann Pflanzen vorschlagen und sich an der Abstimmung beteiligen.


Die Giftpflanzen des Jahres im Überblick:

Schlafmohn © Helge Masch


2021 - Schlafmohn

Tollkirsche © Helge Masch


2020 - Tollkirsche

Aronstab © Helge Masch


2019 - Aronstab

Rizinus © Helge Masch


2018 - Rizinus

Tränendes herz © Helge Masch


2018 - Tränendes Herz

Schlafmützchen © Helge Masch


2016 - Schlafmützchen

Rittersporn © Helge Masch


2015 - Rittersporn

Maiglöckchen © Helge Masch


2014 - Maiglöckchen

Kirschlorbeer © Helge Masch


2013 - Kirschlorbeer

Goldregen


2012 - Goldregen

Eibe © Helge Masch


2011 - Eibe

Herbstzeitlose © Helge Masch


2010 - Herbstzeitlose

Tabak © Helge Masch


2009 - Tabak

Herkulesstaude © Helge Masch


2008

Riesenbärenklau / Herkulesstaude

Fingerhut © Helge Masch


2007 - Fingerhut

Pfaffenhütchen © Helge Masch


2006 - Pfaffenhut

Eisenhut © Helge Masch


2005 - Eisenhut

Brasilholz / Pau Brasil

Etikett

Bom dia, ich bin pau-brasil!

Brasiliens Nationalbaum

Paubrasilia echinata (Cesalpinia echinata bis Oktober 2016)

Brasilholz oder Pernambucoholz


7. Dezember 1978 - Der Baum wurde zum Nationalbaum Brasiliens erklärt.

3. Mai - Dia do pau-brasil - Tag des Brasilholz Baumes


Geschichte

Am 22. April des Jahres 1500 entdeckte der portugiesische Seefahrer Pedro Álvares Cabral als erster Europäer das Land, das wir heute Brasilien nennen. Der Strand an dem Cabral mit seiner Flotte anlegte gehört heute zur Stadt Porto Seguro (deutsch: sicherer Hafen). Nach der 39-tägigen Seereise, die in Lissabon mit 1.500 Mann und 13 Schiffen begann, ordnete Cabral an, dass die weißen Uniformen gewaschen werden sollten. Dies sollte, wie damals üblich, mit Asche geschehen.

Die Seeleute fällten einen Laubbaum, den sie im atlantischen Regenwald häufig sahen und überließen das Holz den Flammen. Mit der so entstandenen Asche wurden die Uniformen gewaschen. Das Ergebnis waren nicht nur saubere, sondern auch rote Uniformen. Den Baum, dessen Holz in Flammen aufging, nennen wir heute Brasilholz-Baum. In den folgenden Jahren wurden die Brasilholz-Baum-Bestände gefällt und nach Europa verschifft. Dort diente das Holz zur Farbgewinnung und zur Herstellung edler Möbel.

Heute ist der Brasilholz-Baum vom Aussterben bedroht und steht unter Naturschutz. Ganz in der Nähe von Porto Seguro wurde im Oktober 2016 der Parque National de Pau Brasil eröffnet. Zur gleichen Zeit änderte sich auch der Gattungsname von Caesalpinia in Paubrasilia.

Brasa ist das portugiesische Wort für Glut. Cabral legte in einem Land an in dem es sehr warm war und in dem auch die Bäume innerlich "glühten". Harz und Rinde des "glühenden Holz" wie pau brasil übersetzt bedeutet, sind leuchtend rot. Seit dem 7. Dezember 1978 ist der Brasilholz-Baum der Nationalbaum Brasiliens und am 3. Mai ist der Tag des Brasilholz-Baumes (Dia do pau brasil)!


Bildergalerie:

Pau Brasil © Helge Masch


Zweig mit Blättern

Pau Brasil © Helge Masch


Stamm mit Dornen

Pau Brasil © Helge Masch


Fruchtstand

Pau Brasil © Helge Masch


Geöffnete Frucht

Pau Brasil © Helge Masch


„PAU BRASIL“ Etikett bei den Pataxó in Porto Seguro

Pau Brasil © Helge Masch


Jardim Botanico Rio de Janeiro

Pau Brasil © Helge Masch


Jardim Botanico Rio de Janeiro

Pau Brasil © Helge Masch


Inhotim - Brumadinho - Brasilien

Pau Brasil © Helge Masch


Museu Emílio Goeldi - Belém do Pará

Pau Brasil © Helge Masch


Parque Bosque Rodrigues Alves - Belém do Pará

Zitate - Gut formuliert

Papaver nudicaule

Man muss nicht erst sterben,
um ins Paradis zu gelangen,

Solange man einen Garten hat.

Aus Persien

Foto: Inhotim „Grüner Garten“ | Brumadinho - Minas Gerais - Brasilien

Einen Garten zu pflanzen
bedeutet an morgen zu glauben.

Audrey Hepburn

Foto: IGA Berlin 2015

Wer Bäume setzt, obwohl er weiß,

dass er nie in seinem Schatten sitzen wird,

hat zumindest angefangen,

den Sinn des Lebens zu begreifen.

Rabindranath Tagore | Philosoph | 1861-1941

Foto: Botanischer Sondergarten Wandsbek | 02.11.2021
Neupflanzung von 10 Japanischen Blütenkirschen (Prunus serrulata 'Kanzan‘)

Blüten haben das schönste Lächeln.

Helge Masch | Gärtner mit Leidenschaft

Foto: Kanonenkugelbaum (Couroupita guianensis) Botanischer Garten Rio Janeiro IGA  2015

Internationaler Gärtneraustausch

Vortrag im Botanischen Garten in Belo Horizonte

PFLANZEN-Leidenschaft

📍

Internationaler Gärtneraustausch

Eine Idee von Loki Schmidt

Stiftung Internationaler Gärtneraustausch


Meine Reiseberichte

Belo Horizonte und Hamburg

2006 in Hamburg

2007 in Belo Horizonte

2011 in Hamburg

2014 in BeloHorizonte


Campinas und Hamburg

2020 - Aufgrund der Corona-Pandemie verschoben -

iStock
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